Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Mai um 35 gesunken

Im Mai ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Bürgerinnen und Bürger im Odenwaldkreis zurückgegangen – von 2.502 auf 2.467. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 4,8 Prozent (Vorjahr 4,6 Prozent). Betrachtet man die beiden Rechtskreise getrennt voneinander, ist im Vergleich zum April 2026 in der Zuständigkeit des Kommunalen Job-Centers (SGB II) ein Anstieg um vier Personen auf 1.495 Personen zu verzeichnen (Vorjahresmonat 1.447). Im Bereich der Agentur für Arbeit waren 39 weniger gemeldet als im Vormonat – insgesamt 972 (Vorjahresmonat 979). 

Betrachtet man die Arbeitslosen differenziert nach Zielgruppen, so kann nur im Bereich der arbeitslosen Personen ohne deutschen Pass eine Reduzierung um sechs auf 1.041 im Vergleich zum Vormonat verzeichnet werden. Bei allen anderen Zielgruppen ist ein Anstieg gegeben. Der geringste Anstieg liegt bei den arbeitslos gemeldeten älteren Personen über 50 Jahren um eine Person auf 791 vor. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Jüngeren zwischen 15 und 24 Jahren ist um vier auf 294 Personen angewachsen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen ist um fünf auf 1.103 angestiegen. 

Das Kommunale Job-Center betreute im Mai 2.453 Bedarfsgemeinschaften, was einem Anstieg um 91 im Vergleich zum Vormonat entspricht. Die Anzahl der Personen in den Bedarfsgemeinschaften ist hingegen um 27 auf 5.053 gesunken. 

Der Arbeitsmarkt im Odenwald hält sich weiterhin sehr robust. Bereits in den vergangenen Monaten war die Tendenz anhand der gemeldeten Personen deutlich günstiger im Vergleich zum Hessen- und gar Bundeschnitt. Zusätzlich gilt der Mai als ein Monat mit generell sinkender Arbeitslosigkeit. Allerdings sorgen die hohen Ölpreise und auch weiterhin die unklare Zollpolitik der USA nun bei Odenwälder Firmen vereinzelt für Personalabbau. Trotzdem liegt die Zahl der Arbeitslosen im SGB-III-Bereich annähernd gleich zum Vorjahr. 

Aktuell sind 368 freie Stellen bei der Arbeitsagentur gemeldet – unter anderem in medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufen sowie in Verkehrs- und Logistikberufen. Im Vergleich zum Vormonat liegt ein Rückgang um 20 Stellen vor und im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 32,5 Prozent. 

Mit der Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent liegt der Odenwaldkreis weiterhin unter der hessischen Quote von 5,9 Prozent. Im südhessischen Vergleich liegt er in diesen Monat hinter dem Landkreis Bergstraße mit 4,7 Prozent. Schlusslicht ist der Kreis Groß-Gerau mit 7,1 Prozent.