Daten aus Verkehrszählung sollen Miteinander im Straßenverkehr erleichtern

Um geeignete Maßnahmen zu entwickeln, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden, muss man wissen, wer überhaupt auf den Straßen unterwegs ist. Deshalb haben die Nahmobilitätskoordinatoren des Odenwaldkreises, Markus Linkenheil und Thomas Schuhmacher, kürzlich in Michelstadt ein mobiles Gerät zur Verkehrszählung angebracht. Per Radar-Detektor werden sowohl Kraftfahrzeuge als auch Fahrradfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger erfasst. Für rund drei Wochen wird so der Verkehr dort gezählt, wo der Radfernweg R4 direkt auf einem stärker befahrenen Straßenabschnitt geführt wird – häufig kommt es bei so einem Übergang zu Konfliktsituationen zwischen den Verkehrsteilnehmenden. Die Nahmobilitätskoordinatoren werten die Zahlen am Ende aus und entwickeln Vorschläge, die ein Miteinander im Verkehr erleichtern sollen.

Das Zählgerät, das dem Odenwaldkreis von der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, soll anschließend auch noch an anderen Stellen im Kreisgebiet zum Einsatz kommen. Im Fokus stehen dabei immer Orte, an denen verschiedene Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer aufeinandertreffen.