Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung besuchten Mitarbeitende des Kommunalen Job-Centers (KJC) sowie der InA gGmbH – Integration in Arbeit – die Metzgerei und den Partyservice Christoph Siefert in Beerfelden. Ziel des Besuchs war es, Einblicke in die betrieblichen Abläufe sowie in die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten des traditionsreichen Unternehmens zu erhalten.
Die Metzgerei Christoph Siefert besteht seit dem Jahr 1903 und wird heute in vierter Generation geführt. Aktuell arbeitet dort neben dem Ehepaar Siefert noch eine Verkäuferin in Teilzeit. Der Familienbetrieb schlachtet nicht mehr selbst, arbeitet aber eng mit einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb in Osterburken-Schlierstadt zusammen. Dort werden die Schweine artgerecht bis zur Schlachtreife aufgezogen und anschließend auf kurzen Wegen zum Schlachthof transportiert. Durch diese und weitere Kooperationen mit nahegelegenen regionalen Erzeugern wird eine hohe Frische und Qualität der Produkte sichergestellt.
Regelmäßig Minijobs und Praktikumsplätze im Angebot
Ergänzend zum Metzgereibetrieb bietet das Unternehmen einen umfangreichen Partyservice an, der Veranstaltungen unterschiedlichster Größenordnungen – bis hin zu Großveranstaltungen mit über 1.000 Gästen – betreut. Zur Unterstützung dieser Tätigkeiten werden regelmäßig Mitarbeitende auf Minijob-Basis gesucht, insbesondere im Zusammenhang mit regionalen Veranstaltungen wie dem Beerfelder Brunnenfest oder dem Pferdemarkt. Außerdem stellt die Metzgerei kontinuierlich Praktikumsplätze zur Verfügung, unter anderem auch für Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Beerfelden.
„Voraussetzungen für eine Mitarbeit in unserer Metzgerei sind Motivation, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft“, erklärt Christoph Siefert, Inhaber und Chef der Metzgerei Siefert und ergänzt: „Die Arbeitszeiten sind im Betrieb grundsätzlich flexibel, aber es ist wichtig zu wissen, dass es zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen auch Einsätze an den Wochenenden und Feiertagen geben kann.“ Sollte jemand ernsthaftes Interesse an einer Ausbildung zum Fleischer haben und einen guten Eindruck machen, bestehe laut Siefert durchaus die Möglichkeit, nach einem vierwöchigen Praktikum eine Ausbildung zu beginnen.
Die Metzgerei setzt außerdem auf nachhaltige Verpackungslösungen und bietet für den Außer-Haus-Verkauf und den Partyservice die ecoBOX als Mehrwegsystem an. Speisen werden darin gegen Pfand ausgegeben und die Boxen nach Rückgabe wiederverwendet, um Einwegverpackungen zu reduzieren.
Auch seitens des Kommunalen Job-Centers wurde die Metzgerei positiv hervorgehoben. „Betriebe wie die Metzgerei Siefert leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Fachkräftesicherung“, betont Tobias Obenauer vom Arbeitgeberservice des KJC. „Besonders hervorzuheben ist das kontinuierliche Engagement in der Ausbildung sowie die Bereitschaft, Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in das Handwerk zu ermöglichen.“
Unternehmen, die sich für eine Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Job-Center interessieren oder Personal suchen, können sich gerne an Tobias Obenauer vom Arbeitgeberservice unter der Telefonnummer 06062 6014-1426 oder unter der E-Mail-Adresse arbeitgeberservice@odenwaldkreis.de wenden.
