Bad König nutzt Dorfentwicklungsprogramm für historische Friedhofsmauer

Seit dem Jahr 2019 läuft in der Stadt Bad König das Dorfentwicklungsprogramm. Bisher wurden kommunale Projekte mit rund 191.000 Euro und private mit rund 383.000 Euro gefördert. Mit der Sanierung der historischen Friedhofsmauer in der Kernstadt kommt nun ein weiteres kommunales Projekt hinzu: Die Stadt investiert rund 67.000 Euro in die Instandsetzung, davon sind rund 38.000 Euro Fördergelder im Rahmen der Dorfentwicklung. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Landrat Frank Matiaske kürzlich vor Ort an Bad Königs Bürgermeister Frank Hofferbert.

„Friedhöfe sind emotionale Orte und da ist nicht nur das Grab, dass man besucht, wichtig, sondern auch ein ordentliches Umfeld,“ weiß Matiaske. „Daher freut es mich, dass die Stadt Bad König die Fördergelder der Dorfentwicklung auch dafür nutzt, die historische Friedhofsmauer instand setzen zu lassen.“ Der Landrat dankte auch seinen Mitarbeitenden aus der Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung – Leiterin Brigitte Lachnit und Sachbearbeiter Ralf Kaffenberger – für ihre engagierte Arbeit. „Dorfentwicklung fordert Herz und Leidenschaft von allen Beteiligten.“ Bei der Stadt habend diese für das Projekt besonders zwei Mitarbeitende entwickelt, berichtet Hofferbert: „Dank der Planung von Kai Lautenschläger aus unserem Bauamt und Verwaltungsmitarbeiterin Anja Bundschuh als Schnittstelle zur Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung lief alle reibungslos ab.“ Unter anderem solche Projekte lassen den Bürgermeister positiv auf die Zukunft der Stadt blicken. „Gemeinsam und mit der Unterstützung von Fördergeldern können wir viel bewegen.“

Das Dorfentwicklungsprogramm in Bad König läuft noch bis nächstes Jahr. Sowohl die Kommune als auch Privatpersonen, die ein Projekt innerhalb des Fördergebiets planen, können daher noch bis Anfang 2027 einen Förderantrag stellen. Wer wissen möchte, ob er sich im Fördergebiet befindet, findet auf der Internetseite der Stadt Bad König entsprechende Karten. Die Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung steht potentiellen Antragsstellenden beratend zur Seite: Telefon: 06062 6014-1400; E-Mail: dere@odenwaldkreis.de