Am 28. August findet am Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt eine große Mitmach-Berufemesse statt. Über 30 Unternehmen der Region stellen ihre Berufsfelder vor. Dabei liegt der Fokus gezielt auf der praktischen Erfahrung. Die Jugendlichen und Kinder können sich an mehreren Stationen ausprobieren und Berufe hautnah erleben. Sie können auch virtuelle Einblicke bekommen und weitere Berufe mit VR-Brillen ausprobieren. Der Info-Bus des Handwerks wird da sein, ein Gefängnistransporter kann besichtigt werden und die Schulwerkstätten werden offenstehen: Experten zeigen ihr Handwerk und beantworten Fragen. Der Eintritt ist kostenfrei von 8:00 bis 16:30 Uhr möglich.
Um 14:30 Uhr wird Prof. Brändle von der Hochschule Pforzheim einen spannenden, rund 30-minütigen Impulsvortrag speziell für Eltern halten. Die Themen werden sein: Typische Fehleinschätzungen zu Ausbildung, Studium, Meister/Techniker und dem tatsächlichen Lebenseinkommen - Warum Künstliche Intelligenz (KI) kein „Jobkiller“ sein muss - Wie Eltern ihr Kind im Berufsorientierungsprozess optimal begleiten.

Der Erste Kreisbeigeordnete und Bildungsdezernent Oliver Grobeis begrüßt dieses innovative Angebot zur Orientierung für Kinder, Jugendliche und Eltern: „Den jungen Menschen die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten praxisnah und anschaulich zu vermitteln ist eine wichtige Aufgabe. Ich freue mich sehr, dass auch bei diesem neuen Format wieder viele Betriebe mit großem Engagement dabei sind.“
Horst Schad, Schulleiter des BSO, lobt die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten im Vorfeld, die dieses vielseitige und bunte Programm erst möglich gemacht hat, und wünscht allen Besuchern und Besucherinnen inspirierende Erlebnisse und gute Gespräche. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Die Schülerinnen und Schüler des BSO, die Metzger-Innung und ein Eiswagen bieten vor Ort Leckereien und Erfrischungen an.
Organisiert wird die Messe „Erlebnis Berufe“ von einer Kooperation, die sich aus dem OloV Netzwerk für den Übergang Schule – Beruf gegründet hat. Neben dem BSO selbst sind die Bundesagentur für Arbeit (Michelstadt), die Kreishandwerkerschaft Odenwaldkreis, die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, die Industrievereinigung Odenwald e. V. sowie der Odenwaldkreis mit dem OloV-Netzwerk und der Wirtschaftsförderung beteiligt.
Die hessenweite Strategie OloV wird gefördert von der Europäischen Union sowie aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum und des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen.
