Mit Ute Nicklas und Gertrud Platt-Roßbach verlassen „zwei Urgesteine die Kreisverwaltung“. Landrat Frank Matiaske verabschiedete sie kürzlich im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Ruhestand: „Sie haben beide Ihr ganzes Berufsleben beim Kreis verbracht – etwas, das gerade in der heutigen Zeit sehr besonders ist. Und nicht nur das, Sie sind in dieser Zeit auch immer Ihrer Abteilung treu geblieben. Ich danke Ihnen sehr für diese langjährige Loyalität und Ihre gute Arbeit.“
Ute Nicklas begann ihre berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zur Stenosekretärin beim Odenwaldkreis im Jahr 1978. Nach erfolgreichem Abschluss wurde die Michelstädterin übernommen und begann in der Kfz-Zulassungsstelle zu arbeiten. Und dort blieb sie bis zum Eintritt in den Ruhestand im März 2026 als „Fels in der Brandung und Aushängeschild“, wie Abteilungsleiter Jörg Löb dankend feststellte.
Gertrud Platt-Roßbach studierte von 1978 bis 1982 Sozialpädagogik an der Fachhochschule Darmstadt. Ihr Anerkennungsjahr machte sie im Anschluss bereits beim Odenwaldkreis. Im Jahr 1983 folgte dann die Einstellung im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes. Und auch sie blieb diesem Bereich treu, lediglich unterbrochen von zwei Elternzeiten. Zusätzlich bildete sie sich zur Familienmediatorin fort und wurde Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienmediation. Außerdem schloss die Oberzenterin noch ihren Master in Sozialer Arbeit ab. Von 2013 bis zum Eintritt in den Ruhestand war sie vor allem für die Koordination des Netzwerks „Frühe Hilfen“ zuständig, übernahm aber auch weiterhin Aufgaben im Allgemeinen Sozialen Dienst. Heute blickt Platt-Roßbach zufrieden auf „ein berufliches Leben mit sinnvoller Tätigkeit“ zurück.
Gute Wünsche für den Ruhestand – vor allem Gesundheit – gaben den beiden Britta Ziefle im Namen des Personalrats, Gleichstellungsbeauftragte Petra Karg, Personalentwicklerin Jasmin Müller sowie ihre beiden nun ehemaligen Führungskräfte Karina Glabisch (Jugendamt) und Jörg Löb (Verkehrsabteilung) mit auf den Weg.
