Mir Ourewäller – Der Trägödie zehnter Teil

Zum zehnten Mal schreibt Ulrich Herrmann für das „gelurt“ über seine Herzensangelegenheit – den Odenwälder Dialekt. Ohne Umschweife steigt er in die nächste Folge ein und nimmt die Leser mit auf eine sprachliche Wanderung durch das, was den Odenwälder Alltag lebendig macht: Bewegungsarten, dumm Gebabbel und die feinen Nuancen zwischen e und ä.

Kennen Sie einen Wedzschdoa? Einen Gnodderdibbe? Oder haben Sie schon einmal von Zähijwäijh gehört? Nein? Dann gehören Sie wohl zu den Zugereisten – und damit auch zu denen, die Herrmann in seinem Aufsatz mit einem Augenzwinkern gerne aufklärt. Mit humoristischem Feinsinn und viel Liebe zum Dialekt zeigt der Autor, dass Odenwälder Sprache lebendige Kultur ist.

Seine selbst fotografierten Odenwald-Impressionen bereichern den Text und lassen ihn zu einem Stück Heimatkunde werden, das man lesen, hören und sehen kann.

(verfasst von Jeannette Schmidt-Herrmann)