Wer heute durch Bad König spaziert, begegnet dem Namen Georg Vetter auf Schritt und Tritt – an Schule, Straße, Museum und Wanderweg. Doch wer war dieser Mann, der seine Heimat mit so liebevollem Blick darstellte?
1891 in Bad König als Sohn eines armen Schuhmachers geboren, war Vetter ein Künstler, der seine Heimat mit wachen Augen und festem Schritt erkundete. Er durchstreifte Odenwald und Spessart und hielt Dörfer, Wälder und Menschen in feinen Linien fest, die später zu detailreichen Zeichnungen und farbigen Landschaften wurden. Traudel Urich und Günter Griesheimer lassen das Leben Vetters in lebendigen Anekdoten wiederaufleben.
Ausgewählte Abbildungen seiner Werke ergänzen den Text. So entsteht das Porträt eines Malers, der mit wenigen Mitteln, aber großem Herzen und scharfem Blick die Seele des Odenwaldes einfing.
(verfasst von Jeannette Schmidt-Herrmann)
