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431 Flüchtlinge in Notfallunterkunft neu aufgenommen

Genau 431 Menschen hat der Odenwaldkreis in der Nacht zum Dienstag, 27. Oktober 2015, in der Notfallunterkunft für Flüchtlinge neu aufgenommen. Die weitaus größte Anzahl wurden mit Bussen aus Mannheim nach Michelstadt gebracht, rund 50 Personen aus dem unmittelbar angrenzenden Bundesland Bayern. In der auf Anweisung des Landes Hessen vom 3. Oktober geschaffenen Einrichtung hielten sich somit an genanntem Dienstag insgesamt 465 Flüchtlinge auf. Die neu angekommenen Asyl Suchenden stammen aus Syrien und Algerien, aus Afghanistan, Pakistan, Irak und Iran sowie auch aus dem afrikanischen Land Kongo.
Unter den Neuankömmlingen befanden sich 192 Männer, 88 Frauen und 151 Kinder.
Nachdem die haupt- und ehrenamtlichen Helfer am zurück liegenden Wochenende aufgrund der zwischenzeitlich gesunkenen Unterbringungszahl eine kleine Verschnaufpause erhielten, sind sie nun wieder voll gefordert. Wie bei den seitherigen in großer Zahl erfolgten Aufnahmen in der Notunterkunft verlief auch die jüngste Einweisung dank der vor Ort zügig unterrichteten Organisationen ohne Probleme.
Landrat Frank Matiaske informierte sich am Montagabend sowie Dienstagfrüh über die aktuelle Situation und bekundete erneut seine hohe Achtung gegenüber allen im Einsatz befindlichen Bürgerinnen und Bürgern aus der Feuerwehr, vom Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk sowie der Bundeswehr, aber auch gegenüber ungebundenen freiwilligen Helfern sowie den Dolmetschern, die sich um die Verständigung mit den Flüchtlingen bemühen.


27.10.2015


LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen