Projekte der Ehrenamtsagentur

Foto: Preis für Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit
Pfiffige Senioren
Gemeinsam Freiwillig im Odenwaldkreis
Foto: Senioren ins Internet
Gymnastik für Frauen aller Kulturen
Markt der Möglichkeiten
Schwimmen lernen für Frauen aller Kulturen
5 Nachbarschaftshilfevereine gegründet
Plakate für das Ehrenamt
Engagement von Firmen und Institutionen
Anerkennungskultur

Willkommenskultur für Flüchtlinge, Unterstützung, Fortbildung, Hilfestellung und Vernetzung von Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit.

Ehrenamtliche nehmen an 10 Standorten (Rothenberg, Reichelsheim, Erbach Michelstadt, Höchst, Bad König, Beerfelden; Brombachtal; Lützelbach, Breuberg) im Kreisgebiet die zugewiesenen Flüchtlinge an die Hand und begleiten sie bei Behördengängen, in den Sportverein, zum Arzt u. v. mehr. Ein fast flächendeckendes vernetzendes Angebot mit persönlichen Hilfeangeboten in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit. Unterstützt von der Ehrenamtsagentur mit Vermittlung, Fortbildung (Wissen macht stark) einer FAQ/Blog-Seite für häufige Fragen und Fachbezogene Themen im Internet. Mit Fortbildungsabenden für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit werden die Ehrenamtlichen unterstützt: "Wissen macht  stark"

Das Projekt erhielt am  5. Dezember 2014 einen Preis des Hessischen Sozialministers

 

 

 

"Pfiffige Senioren lassen sich nicht austricksen"

34 Ehrenamtliche wurden in einem 3 tägigen Seminar zu Sicherheitsberatern/innen für Senioren ausgebildet.

Nach Abschluss der Ausbildung sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung weitere interessierte Bürger, vor allem in Seniorengruppen und in Altenheimen, über die Machenschaften der Kriminellen aufklären und somit zur Vorbeugung gegen solche Fälle beitragen. Dafür wurden sie mit dem Zertifikat „Sicherheitsberater für Senioren“ ausgezeichnet und mit Visitenkarten sowie den Informationsbroschüren „Sicherheit für Senioren“ ausgestattet.

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises, dem Polizeipräsidium Südhessen, der Polizeisozialhilfe Hessen und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Odenwaldkreis statt.

Flyer "Pfiffige Senioren"

 

 

 

 

 

 

 

Freiwilligentage im Odenwaldkreis 

An diesen Freiwilligentagen beteiligten sich jeweils über 300 Menschen – Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Vereine, Firmen – gleichzeitig für ihre Region  in 36 unterschiedlichen gemeinnützigen Projekten. Sei es das Bauen eines Sonnendecks für das Waldseebad in Beerfelden, Guerillia - Häkeln zur Verschönerung des Pausenhofs der Grundschule Beerfelden oder die Pflege des Euterseebachlaufs und des dazugehörigen Zeltplatzes: Alles, was innerhalb eines Tages sinnvoll und machbar ist, konnte eine Mitmachaktion werden. Am Ende des Tages war alles fertig und es wurde gemeinsam gefeiert! Bilder dieses tollen Tages unter:

Freiwillig in der Oberzent     Freiwillig im Gersprenztal 

Gemeinsam Freiwillig im Odenwaldkreis 2016

Gemeinsam Freiwillig im Odenwaldkreis findet am 15.September 2018 statt. Jetzt schon Ihr Projekt bei uns anmelden:

Gemeinsam Freiwillig im Odenwaldkreis 

 

 

 

  

Senioren ins Internet
Vermittlung ehrenamtlicher Hilfe bei den ersten Schritten im Internet

Die Ehrenamtsagentur des Odenwaldkreises vermittelt ehrenamtliche Helfer für Se­nioren, die ihre ersten Schritte im Internet wagen wollen.

Hierbei bekommen sie vor Ort ganz praktisch gezeigt, wie man eine E-Mail schreibt oder sich Informationen im Internet holen kann. Das Projekt bekam im Herbst 2012 einen Preis von der Hessischen Landesregierung.

Video Senioren ins Internet

 

 

 

 

 

 

 

Gymnastik für Frauen aller Kulturen

Viele (auch ältere) Frauen mit ausländischen Wurzeln sitzen zu Hause und würden sich gerne sportlich betätigen, trauen sich aber nicht.

Um diesen Frauen den Weg zu erleichtern, hatte die Ehrenamtsagentur & Service­stelle Sport zusammen mit dem TSG Steinbach „Gymnastik für türkische Frauen" ins Leben gerufen. Hier hatten die Frauen Gelegenheit, im geschützten Rahmen den Verein kennen zu lernen und sich zu bewegen. Spaß und Geselligkeit sollten im Vor­dergrund stehen.

Aus diesem Projekt heraus hat sich eine „Gymnastikgruppe der Kulturen“ entwickelt. Die Frauen sind inzwischen alle in den Verein eingetreten und nutzen mit ihren Fami­lien das gesamte Angebot des Vereins

 

 

 

 

 

 

Tag der Vereine, Markt der Möglichkeiten

Beim „Markt der Möglichkeiten“ stellen sich Organisationen und Vereine mit einem Infostand und Aktionen der Bevölkerung vor.

Der Markt der Möglichkeiten soll an bestehende Stadtfeste wie z. B. an den Erbacher Kerwemarkt angekoppelt werden.

Vorteil für die Stadt: Er belebt und erweitert damit das Fest, nutzt vorhandene Infra­struktur. Vorteil für die Vereine: Sie können Ihre Angebote einem breiten Publikum präsentieren.

Film: Markt der Möglichkeiten 2012 in Erbach
2013 fanden dann je ein „Markt der Möglichkeiten“ in Erbach am 8. September und in Bad Kö­nig am 25. August statt.

 

 

 

 

 

 

 

Schwimmen für Frauen aller Kulturen im Hallenbad der Georg-Ackermann-Schule in Rai-Breitenbach

Viele (auch ältere) Frauen mit ausländischen Wurzeln sitzen zu Hause und würden sich gerne sportlich betätigen, trauen sich aber nicht. Um diesen Frauen den Weg zu erleichtern, initiierte die Ehrenamtsagentur & Servicestelle Sport ein Angebot für Frauen aller Kulturen und Religionen. In geschütztem Rahmen wurde die Möglichkeit geboten, unter fachlicher Anleitung einer ehrenamtlichen Schwimmlehrerin schwim­men zu lernen. Es ist angestrebt, die teilnehmenden Frauen nach Kursende in beste­hende Schwimmgruppen verschiedener lokal angesiedelter Vereine zu integrieren. Die erlernten Kenntnisse stärken das Selbstvertrauen der teilnehmenden Frauen. Weitere Kurse sind angestrebt

 

 

Vernetzungsstelle für Nachbarschaftshilfevereine

2012 konnten wir bei einer Tagung der Landesehrenamtsagentur die Idee einbrin­gen, Vernetzungsstellen für Generationenhilfen zu initialisieren. Diese Idee fiel dort auf fruchtbaren Boden, so dass in 4 hessischen Kreisen  für 2 1/2 Jahre Koordinatorinnen finanziert wurden. Mit Frau Braner-Möhl, die diese Aufgabe mit 16 Wochenstunden bei uns wahrnahm, haben wir eine kompetente Mitarbeiterin dafür gewonnen, die in der Ehrenamtsagentur an­gesiedelt, diese Aufgabe bis Ende 2014 wahrnehmen konnte. Unter ihrer fachlichen Anleitung und mit ihrer kompetenten Hilfe wurden 5 neue Nachbarschaftshilfevereine in unserem Kreis gegründet. In Erbach, Michelstadt, Höchst, Bad König und Beerfelden.

Senioren- und Generationenhilfen wirken auf verschiedenen Ebenen. Menschen können ihr eigenes Lebensumfeld selbst mitgestalten und organisieren. Sie dienen als Kontakt – und Anlaufstellen für Hilfesuchende, genauso wie für Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren wollen. Es gibt keine Ausschlusskriterien. Alle Menschen können sich entsprechend ihrer Fähigkeiten beteiligen.Sie sind unabhängig und neutral und bieten die Chance, weitere Projekte in der Zukunft selbst zu initiieren. Sie sind Seismographen für gesellschaftliche Themen, wie z.B. Armut oder Vereinsamung. Die Nachbarschafts- und Generationenhilfen sind deshalb ganz besondere Vereine, da die Angebote von allen Bevölkerungsschichten und jedem Alter in Anspruch genommen werden können.

Nachhaltigkeit: Mit diesem beispielhaften Projekt konnte gezeigt werden, dass es möglich ist, auch nach Ende eines Förderzeitraumes - mit fünf installierten Vereinen - sinnvolle Strukturen aufzubauen, die selbständig und unabhängig weiterwirken.

 

Werbeplakat und Wanderausstellung für das Ehrenamt in Organisationen und Verei­nen

In Zusammenarbeit mit einem Fotograf, der auf ehrenamtlicher Basis Portraits von Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit in Organisationen und Vereinen erstellt, entstanden Pla­kate , die die Vielfalt und die Möglichkeiten ehrenamtlicher Aufgaben in unserem Kreis verdeutlichen. Die teilnehmenden Vereine und Initiativen können mit den professionell erstellten Plakaten Werbung für sich machen. Die Vereine erhalten außerdem kos­tenlos eine vom Fotograf Volkhard Sobota erstellte Fotoslideshow  für ihre Internetseite.

 

 

 

 

 

 

 

   

Vernetzung von Firmen und Institutionen mit sozialen Projekten

Auch Firmen und Institutionen können sich ehrenamtlich in zeitlich begrenzten Projekten und Aktionen für einen guten Zweck engagieren. Beispiel: Beschäftigte des Landratsamtes legen als Programmpunkt des Betriebsfestes  ein Permakulturbeet am ehemaligen Ponyhof in Michelstadt an. Imagegewinn: Ein Presseartikel über das soziale Engagement der Firma wiegt mehr als eine gekaufte Werbeanzeige. Die gemeinsame Betätigung der Mitarbeiter/innen in einem anderen Umfeld eröffnet neue Sichtweisen im Hinblick auf Teambildung und Zusammengehörigkeit.

 

 

 

 

 

 

  

Ehrenamtscard und Anerkennungskultur

Wir organisieren in Zusammenarbeit mit wechselnden Vereinen und Standorten fol­gende Ehrungsveranstaltungen:

Kreissportlerehrung (166 Medaillen), Kleintierzüchter (40), Sänger (70), Treffen der Vereinsvorsitzenden auf Kreisebene sowie die E-Card Verleihungen (200 Karten in 4 Veranstaltungen). Zurzeit gibt es 670 E-Card-BesitzerInnen im Kreis. Die Vergünsti­gungen konnten von ehemals 12 auf über 100 gesteigert werden. Bei der Ehre­namtscard ist besonders zu bemerken, dass mit der Vergabeveranstaltung den Eh­renamtlichen einmal ganz persönlich für ihr Engagement „Dankeschön“ gesagt wird. Diese Art der Anerkennung wird bei den Ehrenamtlichen sehr geschätzt. Ohne die dem Kreis zur Verfügung stehenden Spendenmittel der Sparkasse Odenwaldkreis könnten un­sere Anerkennungsveranstaltungen nicht mehr stattfinden. 

 

 

 

 

 

 

Verknüpfen der hessenweiten Ehrenamtssuchmaschine

Mit der hessenweiten Ehrenamtssuchmaschine und Vereinsdatenbank haben Bürge­rinnen und Bürger, die Zeit spenden wollen, die Möglichkeit, sich einen Überblick über „neue“ und „alte“ Ehrenämter an ihrem Wohnort zu verschaffen. Organisationen und Vereine stellen selbstständig ihr Profil und ihre Angebote dort ein. Ehrenamtliche „Ehrenamtssucher“ sollen den Vereinen und Organisationen bei den ersten Schritten behilflich sein. Städte und Gemeinden verlinken ihre Homepage mit diesem Angebot. Zur Suchmaschine

 

 

Integration braucht Partner“ – Sprachpartner für MigrantInnen

Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ausländischen Wurzeln üben 1 x pro Woche die deutsche Sprache mit muttersprachlichen Ehrenamtlichen in einer 1 : 1-Partner­schaft, zugeschnitten auf den ganz persönlichen Wissensstand und die Wünsche der Lernenden.

 

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen