Ressourcenschutz

Gute landwirtschaftliche Praxis (GLP)

  • Nachhaltige Sicherung der Bodenfruchtbarkeit und Leistungsfähigkeit des Bodens als natürliche Ressource.
  • Gewöhnliche Standards der Bewirtschaftung, die ein verantwortungsbewusster Landwirt in  der Region anwenden würde.
  • Grundlage einer ökonomisch effizienten Produktion von qualitativ hochwertigen sowie sicheren Lebensmitteln, bei gleichzeitiger Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion
  • Basis der GLP sind nationales und internationales Fachrecht, zum Beispiel Düngeverordnung, Pflanzenschutzgesetz, Bodenschutzgesetz, Tierschutzgesetz, EU-Vorschriften in den Bereichen Umwelt, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie Tiergesundheit- und Tierschutz (Cross Compliance), Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand

 


Cross Compliance

Was ist Cross Compliance?

Verknüpfung der Direktzahlungen mit der nachweislichen Einhaltung von Rechtsstandards aus den Bereichen Umwelt, Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Gesundheit von Mensch und Tier, Tierkennzeichnung, Tierschutz

Die Cross-Compliance-Regelung umfassen:

1. Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand:

    • Einhaltung von Genehmigungsverfahren für die Verwendung von Wasser zur Bewässerung
    • Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung
    • Mindestanforderungen an die Bodenbedeckung
    • Mindestpraktiken der Bodenbearbeitung zur Begrenzung von Erosion
    • Erhaltung des Anteils der organischen Substanz im Boden
    • keine Beseitigung von Landwirtschaftselementen

     

    2. Dauergrünlanderhaltung

    • Regelungen zum Erhalt des Dauergrünlandes

     

    3. Grundanforderung an die Betriebsführung:

    • Regelungen für den Bereich Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie
    • Nitratrichtlinie
    • Regelung zur Tierkennzeichnung und -registrierung
    • Regelungen zum Pflanzenschutz
    • Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit
    • Richtlinie über das Verbot der Verwendung bestimmter Stoffe in der tierischen Erzeugung
    • TSE-Krankheiten
    • Tierschutz



    4. Kontroll- und Sanktionssystem

     

    Auf der Internetseite des BMEL sind die neuen CC-Verpflichtungen als Ergänzung der CC-Informationsbroschüre 2017 als Pressemitteilung veröffentlicht worden. Der Aufruf erfolgt auf der folgenden Adresse

    http://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Foerderung-Agrarsozialpolitik/_Texte/Duengung-Cross-Compliance.html

     

     

    Erneuerbare Energie

    Das Land Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 15% des Energiebedarfs (ohne Verkehr) aus regenerativen Energiequellen zu decken. Der Odenwaldkreis möchte in diesem Zusammenhang landesweit eine Vorreiterrolle übernehmen und daher diese Zielvorgaben der hessischen Landesregierung sogar übertreffen. In diesem Zusammenhang hat der Kreistag zudem bereits das Ziel definiert, eine 100%ige erneuerbare Wärme- und Stromversorgung zu erzielen.
    Der Odenwaldkreis mit seinem hohen Anteil an land- und forstwirtschaftlichen Flächen hat die Bereiche Erneuerbare Energien, nachwachsende Rohstoffe und Energie-Effizienz schon seit längerem als eines der zukunftsträchtigsten Entwicklungspotenziale der Region erkannt und zu einem Schwerpunkt seiner Wirtschaftspolitik gemacht. Dementsprechend wurden bis zum heutigen Zeitpunkt insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien im Odenwaldkreis diverse Maßnahmen und Aktivitäten umgesetzt.

     

     

    Qualitätsüberwachung von Futter- und Düngemitteln

    Sicherheit bei der Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel und Rohstoffe.
    Amtliche Futtermittelkontrollen und Qualitätsüberwachungen im Odenwaldkreis.

    Um den Verbraucherschutz zu gewährleisten, nimmt das Regierungspräsidium Gießen im Odenwaldkreis regelmäßig Proben von den Futtermitteln, die in den landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden. Die Proben werden an den Landesbetrieb Hessisches Landeslabor in Kassel zur Analyse weitergeleitet. Bei der amtlichen Futtermittelkontrolle wurden im Odenwaldkreis bisher keine Proben gefunden, die unerlaubte Stoffe enthalten. Die amtlichen Futtermittelkontrollen finden im Interesse der Verbraucher und der Landwirte statt. Durch sie soll die Qualität der im Odenwaldkreis erzeugten Lebensmittel gesichert und das Vertrauen in landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dieser Region gestärkt werden. Zusätzlich wird die Qualität von Futtermittel, Saatgut und Düngemittel überwacht, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben verwendet werden.

    LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen