36 Neu-Infektionen binnen eines Tages – Sieben-Tage-Inzidenz bei 189,2

Am Mittwoch (5. Mai) hat das Gesundheitsamt 36 neue positive Corona-Testergebnisse erfasst. Die Gesamtzahl steigt damit auf 4.156. Davon gelten 3.670 Personen bereits als genesen – 23 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 163. Der Infektionssaldo liegt bei 323.

 

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an und beträgt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts 189,2 (Stand 06.05., 00:00 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen wurden 183 neue Corona-Infektionen registriert. Mit 92 gab es die meisten Fälle in der Unterzent (Höchst 61 (der Anstieg um zwölf Personen hat zum allergrößten Teil nichts mit dem AWO Integra-Heim zu tun), Breuberg 22, Lützelbach 9), gefolgt vom Gersprenztal mit 26 (Reichelsheim 23, Brensbach 2, Fränkisch-Crumbach 1). In Erbach/Michelstadt gab es 25 Infektionen (Erbach 13, Michelstadt 12), in Mossautal/Oberzent 24 (Mossautal 3, Oberzent 21) und in Bad König/Brombachtal 16 (Bad König 14, Brombachtal 2).

 

Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis werden derzeit elf Patienten betreut. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich acht weitere Patienten.

 

Von einer Quarantäne betroffen sind Gruppen der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita Himmelsauge in Oberzent-Rothenberg. Betroffen sind ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach, außerdem Teile einer Klasse und der Schulnotbetreuung sowie die städtische Notbetreuung der Breubergschule in Rai-Breitenbach. Außerdem stehen die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

 

Wie bereits mitgeteilt, müssen Schülerinnen und Schüler im Odenwaldkreis in Folge der „Bundes-Notbremse“ ab morgen wieder per Distanzunterricht lernen, außer Abschlussklassen und Förderschulen. In Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege wird nur noch eine Notbetreuung angeboten. Schon seit heute dürfen Geschäfte, die nicht gemäß Verordnung regulär geöffnet haben, nur noch die Abholung von Waren anbieten. Damit beide Einschränkungen wieder aufgehoben werden können, muss die jeweilige Inzidenz-Grenze, also 165 für Schulen und Kitas beziehungsweise 150 für Geschäfte, fünf Werktage in Folge unterschritten werden.

 

 

 


06.05.2021


LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen