Grobeis lobt Kreisstraßen-Sanierung bei Etzean und Würzberg

Besser unterwegs: Der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis (vierter von links) ist mit der Sanierung der Kreisstraße 48 bei Etzean zufrieden, genauso wie Rainer Zelta und Rüdiger Braner vom Bau- und Immobilienmanagement Odenwaldkreis (erster und zweiter von links), Christian Kehrer, Bürgermeister der Stadt Oberzent (dritter von links) sowie die Vertreter von Hessen Mobil und der beteiligten Baufirmen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis hat in seiner Funktion als Vorsitzender der Betriebskommission des Bau- und Immobilienmanagements Odenwaldkreis heute allen Beteiligten für die „schnell und gewissenhaft ausgeführten“ Sanierungsarbeiten an zwei Kreisstraßen gedankt. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist wichtig, dass auch kleinere Ortschaften gut zu erreichen sind“, sagte Grobeis bei einem Ortstermin in Etzean, einem Stadtteil von Oberzent. In die Sanierung der dortigen Kreisstraße 48 hatte das kreiseigene Bau- und Immobilienmanagement rund 580.000 Euro investiert. Außerdem wurde für etwa 530.000 Euro die Kreisstraße 45 bei Würzberg saniert, das zu Michelstadt gehört. Die Arbeiten hatten in den Sommerferien stattgefunden, beide Straßen mussten für den Verkehr gesperrt werden.

 

An der kleinen Feierstunde in Etzean nahmen auch Vertreter von Hessen Mobil, das für die Planung zuständig war, der Stadt Oberzent, der Baufirmen und des Bau- und Immobilienmanagements Odenwaldkreis teil. Ihnen dankte Grobeis genauso wie den Bewohnern der beiden Ortschaften, die Umleitungen in Kauf nehmen mussten. Auch die Firma Vogel in Etzean, deren Zulieferverkehr von den Arbeiten betroffen gewesen sei, habe Verständnis für die Arbeiten und Kooperationsbereitschaft gezeigt, würdigte Grobeis.

 

Die Kreisstraße 48 wurde in fünfeinhalb Wochen auf einer Länge von 1,2 Kilometern instandgesetzt. Für die Stadt Oberzent sprach Bürgermeister Christian Kehrer seinen Dank aus. „Große Schäden wurden in den vergangenen Jahren immer wieder punktuell beseitigt. Nun wurde die Straße endlich grundhaft saniert. Bauzeit und Kostenrahmen wurden eingehalten“, hob Rainer Zelta hervor, der Betriebsleiter des Bau- und Immobilienmanagements. Die Arbeiten seien wegen der „schwierigen Topographie“ deutlich aufwendiger gewesen als in Würzberg. „Wie bei einer Gebirgsstraße“ seien drei größere Ausweichstellen angelegt worden.

 

Die Arbeiten auf rund 2,3 Kilometern der Kreisstraße 45 bei Würzberg haben dreieinhalb Wochen in Anspruch genommen. „Es wurde eine ansprechende, komfortable Zufahrt nach Würzberg geschaffen“, resümierte Zelta. Die großräumige Umleitung über Amorbach sei unvermeidbar gewesen. „Die Mehrheit der Bevölkerung kam mit der vergleichsweise kurzen Sperrung gut zurecht“, so Grobeis. „Aber leider wurden Bauarbeiter von einigen uneinsichtigen und rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern beschimpft und sogar gefährdet. Das ist nicht hinnehmbar.“ Im nächsten Jahr soll die Erneuerung der Ortsdurchfahrt erfolgen.

 

 

 


12.10.2018


LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen