„Goldene Meisterbriefe“ für neun Landwirte

Feierstunde: Neun Landwirte haben den Goldenen Meisterbrief bekommen. Zu sehen sind in der ersten Reihe (von links) Bernd Schneider, Wilhelm Christmann, Manfred Marquardt und Jürgen Penke. Rechts steht Michael Stein vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. In der zweiten Reihe stehen neben Elsbeth Kniß, Leiterin der Hauptabteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Bernd Benz, Friedrich Siefert, Ludwig Hörr, Hartmut Volz und Robert Glaser.

Zu einem außergewöhnlichen Anlass sind vor kurzem neun Landwirte in der Hauptabteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, dem früheren Landwirtschaftsamt, in Reichelsheim zusammengekommen. Elsbeth Kniß, Leiterin der Hauptabteilung, und der stellvertretende Direktor des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen, Michael Stein, überreichten ihnen die „Goldenen Meisterbriefe“. „Das ist etwas ganz Besonderes, so viele Jubilare gibt es nicht in jedem Jahr“, hob Kniß hervor.

 

1968 hatten 11 Landwirte aus der Region Südhessen ihren Meisterabschluss im Beruf des Landwirts in Reichelsheim abgelegt, zwei von ihnen sind mittlerweile verstorben.

 

Stein verwies auf die Bedeutung der landwirtschaftlichen Berufs- und Meisterausbildung. Dabei waren die Landwirtschaftsschulen in den ländlichen Gemeinden mit ihrer Entstehung Anfang des letzten Jahrhunderts auch wichtig für die allgemeine Bildung im ländlichen Raum. Oftmals wurden sie als Sonntagsschulen genutzt. Dem Bildungsauftrag folgte schon bald die fachliche Beratung. Eine Aufgabe, die das Landwirtschaftsamt in Reichelsheim als hessische Landesbehörde bis 2005 innehatte, jenem Jahr, in dem das Amt in die Kreisverwaltung integriert wurde.

 

Manfred Marquardt bedankte sich im Namen aller Jubilare herzlich für die würdige Feierstunde. Sie sind  zwar keine aktiven Betriebsleiter mehr, ihre Höfe werden aber überwiegend von Nachfolgern im Haupt- oder Nebenerwerb weitergeführt.


08.03.2018


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