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Odenwaldkeis: Entwicklung am Arbeitsmarkt stagniert

Der Arbeitsmarkt in Deutschland verzeichnete für den November 2013 wenig Bewegung. Für das Bundesland Hessen meldete die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahl um rund 2.000 auf 175.662.

 

Der Odenwaldkreis registrierte für die beiden Rechtskreise nach Sozialgesetzbuch (SGB) II sowie III einen leichten Rückgang der Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat: Im Oktober hatte sie bei 3,8 Prozent (SGB II) und 1,8 Prozent (SGB III) gelegen. Sie sank im November auf 3,7 im Bereich SGB II und auf 1,7 im SGB III. Im Vergleich zum November des vorigen Jahres stieg die Quote jedoch leicht von 5,3 auf 5,4 Prozent.

 

Die Anzahl der vom Kommunalen Job-Center (KJC) des Odenwaldkreises betreuten Bedarfsgemeinschaften aus dem Rechtskreis des SGB II ist im November 2013 um weitere fünf auf 2.940 gesunken. Ein Jahr vorher wurden hier nur 2.900 Bedarfsgemeinschaften betreut. Ähnliche Veränderungen gab es bei der Zahl der bezugsberechtigten Personen, die um fünf auf 6.012 gestiegen ist. Bei bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gab es einen Rückgang um 15 auf 4.213.

 

Eine positive Entwicklung war bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Alter von 15 bis 24 Jahren zu erkennen. Hier sank die Zahl im Vergleich zum Oktober um zehn auf 853 (November 2012: 856). Fast genau gleich blieb die Zahl der alleinerziehenden Personen: 557 im November nach 556 im Oktober, sechs mehr als im November 2012.

 

Die Arbeitslosigkeit im Odenwaldkreis insgesamt verringerte sich in den Rechtskreisen im Vergleich zum Vormonat. Für November 2013 sind 2.757 Menschen arbeitslos gemeldet - im Oktober 2013 waren es 2.879. Davon sind für November 1.898 Personen dem Bereich des SGB II zugeordnet.

 

Bemerkenswert erscheint den Fachleuten, dass der Anteil der weiblichen Arbeitslosen von 1.493 im Oktober auf 1.415 im November und somit um 78 Personen nachgegeben hat. Aber auch hier liegt die Zahl im Vergleich zum Vorjahresmonat (1.359) höher.

 

Zurückgegangen sind die Zahlen der Jüngeren von 15 bis 24 Jahren (um 13 auf 320) und der Älteren von von 50 bis 64 Jahren (um zehn auf 1.009). Ein Jahr davor waren 301 Jugendliche und junge Erwachsene sowie 879 ältere Arbeitnehmer im SGB-II-Bezug. Das bedeutet bei den Älteren einen Anstieg von 32,7 auf 36,6 Prozent.

 

Die Zahl der Unterbeschäftigten beläuft sich auf 3.401. Die Unterbeschäftigungsquote liegt damit  bei 6,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie um 0,7 Prozent gestiegen. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist auf 81,1 Prozent gesunken.

 

Im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Erbach ging die Zahl der Erwerbslosen im November gegenüber dem Vormonat um 77 auf 859 zurück (36 mehr als im November vor einem Jahr).


28.11.2013

LOGOs: EU Sozialfonds,Hessen und EU Investition in die Zukunft, EFS Für Menschen in Hessen